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Langres, « ville d’Art et d’Histoire »

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Pays de Langres

Eine Stadt... eine Geschichte

ie gallo-romanische Epoche
 
Die Gallier besetzten früh die Region Langres und beherrschten die Täler der Marne und der Bonnelle in einer Höhe von 457 Metern.
Infolge der Eroberung der Gaule im Jahre 52 vor Christus wählten die Römer die Stadt als ihren strategischen Stützpunkt. Die Hauptstadt Lingons, genannt Andemantunnum, war damals der Kopf des großflächigen Territoriums und bildete die Kreuzung der verschiedenen Kommunikationswege.
Aus dieser Epoche existiert noch heute ein monumentaler Bogen, der den westlichen Eingang der Stadt kennzeichnet. Aber der Großteil unseres Wissens haben wir aus lapidaren Sammlungen, mehr als 500 kleinen Bruchstücken und zeitgenössischen Funden der Archäologen: Mosaike des Bacchus, Grabdenkmälern,…
as Mittelalter

Im vierten Jahrhundert, in der aufgewühlten Zeit des späten Empires, bekam Langres einen ersten Teil an Befestigungsanlagen im Norden und wurde zu einem wichtigen Bischofssitz.
Im 13ten und 14ten Jahrhundert weiteten sich die Stadtmauern aus und umschlossen nun auch die neuen Stadtgebiete, die sich im Süden gebildet hatten.
Bis zur Revolution wurde die Entwicklung besonders durch den Stadtrat und die Bischöfe vorangetrieben, die mit ihrer enormen Macht das Bistum verwalteten und lenkten. An den Grenzen des Königreichs Frankreich wurde Langres zu einer großen, königlichen befestigten Stadt des 15ten Jahrhundert gegenüber Burgund, Franche-Compté und Lothringen.
ie Renaissance

Aus dieser Epoche, gekennzeichnet durch eine wahre Explosion der Kunst, behielt die Stadt viele seiner schönen architektonischen Relikte und führte zur Präsenz vieler Antiquitäten, welche es nicht versäumten die Mitwelt zu inspirieren.
Kardinal Givry, Bischof von 1529 bis 1561, war die bedeutendste bischöfliche Figur dieser Periode. Als Schutzherr unterstützte er die Entwicklung der neuen Kunst bei sich und in der Stadt. Daher ließ er die Stadt verschönern, parallel zur Verstärkung der Befestigung, welche notwendig wurde im Fortschritt der Artillerie.
as 17te und 18te Jahrhundert

Die Besetzung Lothringens (1670-1698) und die Einbindung der Franche-Comté brachten einen anhaltenden Frieden, aber bedeuteten das Ende für die befestigte Stadt. Die Gründung der Diözese Dijon im Jahre 1731, ein großer Kostenaufwand für Langres, führte zum Verfall der Stadt, die einer starken Stagnation zuschauen musste.
Trotz allem brachten viele angesehene Bischöfe wie z.B. Sébastien Zamet eine große Anzahl an Klöstern nach Langres. Sie sollten die wichtigen Kirchengemeinden, die bereits vorhanden waren, verstärken und erzeugten ein starkes Nacheifern.
as 19te Jahrhundert

Integriert in das defensive System Ostfrankreichs, wurde Langres 1840 in die Kategorie „befestigte Stadt erster Klasse“ eingeordnet. Sie bekam also schließlich ihre historische Berufung zurück. Große Arbeiten wurden von einem Genie getätigt: die Konstruktion einer großen Zitadelle im Süden der Stadt, Restauration der Befestigungsanlagen in einem Radius von 13km.
as 20te Jahrhundert

Die Öffnung der Eisenbahnlinie Paris-Mulhouse im Jahre 1858 und der Kanal von der Marne zur Saône 1907 brachten nicht den erhofften Aufschwung in der Ökonomie und Demographie. Entwicklungen in diese Richtungen ließen sich erst in der Mitte der 50iger Jahre feststellen in denen die Ansiedlung von Industrie Arbeitsplätze schuf. Daher wuchs die Stadt außerhalb der Stadtmauern und es entstanden neue Bezirke Richtung Süden.

Heute besitzt Langres 10.000 Einwohner und ist das Landratsamt der Haute-Marne. Häufig bedroht, manchmal belagert, aber nie übernommen, weiß die Stadt seine bürgerliche, militärische und religiöse Architektur der Vergangenheit sicher beizubehalten.

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