Schon im 14. Jahrhundert lassen sich die ersten Messerschmiede in Langres nieder. Schnell erreichen ihre Produkte einen internationalen Ruf.
Doch ziehen die Messerschmiede, aus diversen wirtschaftlichen politischen und sozialen Gründen, im 17. Jahrhundert nach Nogent um, das somit die Klingenstadt par excellence wird. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Messerschmieden bleiben auch heute noch das Aushängeschild der Metallindustrie, mit ihren mehr als 2 000 Beschäftigten. Hier werden nach wie vor Messer und Scheren hergestellt, einfache, professionelle und Luxusware. Auch andere Sektoren haben sich entwickelt : Schmieden und Gesenkschmieden. So entstehen hier Handwerkzeuge und chirurgische Instrumente, und so mancher Chirurg lässt sich seine ganz speziellen Instrumente nach Maß herstellen.
Nogent zeichnet sich dadurch aus, dass hier einerseits in großen Mengen produziert wird, unter Einsatz der modernsten Produktionsmittel, und das hiesige Personal andererseits über ein traditionelles Wissen verfügt, was auch die Herstellung limitierter Auflagen ermöglicht. Nach einem Besuch im Espace Pelletier sollten Sie es nicht versäumen, eine der zahlreichen Werkstätten in den umliegenden Dörfern zu besuchen, die Ihnen gerne für einen Besuch ihre Türen öffnen.Fremdenverkehrsbüro Nogentais Dauerausstellung über Schneidwaren, Scheren, Chirurgie, Schneidwerkzeuge, Prägen. Liste der Geschäfte und Besichtigungen von Schneidwarenfabriken auf Anfrage (für Gruppen und Einzelpersonen).
Dienstag bis Samstag, 10.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr.